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Der Wahoo Elemnt Bolt – erste Eindrücke

Wie bereits angedeutet, habe ich mir den kleinen Elemnt Bolt von Wahoo gegönnt. Gestern kam er an, so dass ich ihn abends direkt einstellen und für meine Pendelfahrten heute vorbereiten konnte.

Vorweg – ich bin mehr als angetan von dem kleinen Gerät. Und es ist wirklich klein:

Liegt gut in der Hand

Neben obligatorischen Packungsbeilagen wie Ladekabel waren auch die 3 Sensoren dabei, auf die ich sehr gespannt war:

Herzfrequenzmesser Tickr

Kadenzmesser

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Speedmeter

Top: den Kadenzmesser kann man an der Kurbel und am Schuh befestigen. Ich musste also nicht die beigefügten Kabelbinder oder Klebestreifen nehmen, um den Sensor endgültig zu befestigen – denn damit wäre das Befestigungszubehör vernichtet worden, weil ein neues Rennrad in Planung ist und ich das Ding auch gerne an den MTB nutzen möchte. Am Schuh funktionierte er auf jeden Fall gut!

Auch den „Tachosensor“ habe ich direkt an der Vorderradnabe befestigt und per App (zu der komme ich noch) die richtige Radgröße ausgewählt. Hält mit dem Spanngummi bombenfest und wird hoffentlich genauere Werte liefern als dies das GPS am Handy konnte.

Befestigt werden kann der Bolt am Rad auf mehrere Wege, am Rennrad habe ich die Aerohalterung gewählt, so dass der Bolt vor dem Lenker sitzt und nicht auf dem Vorbau. So war er bei den Fahrten heute super zu erreichen und auch abzulesen, da der Blick sowieso eher in Richtung Vorderrad als in Richtung Vorbau geht. Aus meiner Sicht ist das klasse!

Die gut umgesetzte Halterung

Nun konnte ich mich mit dem Bolt selbst und der App beschäftigen, mit der fast alles gesteuert wird. Und das klappt ganz vorzüglich! Der Reihe nach:

Erst wird die kostenlose App heruntergeladen. Beim Anschalten des Bolt scannt man mit der App den angezeigten QR-Code und koppelt die beiden Geräte. Nach einem Software-Update kann man sich dann an die Arbeit machen – idealerweise sollte man einen Account bei Wahoo anlegen, um alle Funktionen nutzen zu können.

Koppeln per QR-Code

Was habe ich alles eingestellt? Neben dem Koppeln mit den drei Sensoren, Eingabe meiner Werte (Ergebnisse aus HF-Test und FTP-Test, Gewicht etc.) habe ich die Seiten und Felder des Gerätes konfiguriert. Ihr müsst Euch das so vorstellen, dass der Bolt 7 Seiten anzeigen kann, die nach Herzenslust mit bis zu 9 Feldern belegt werden können. Und es stehen wirklich alle möglichen Sachen zur Verfügung. Als Beispiel seht Ihr, was ich auf Seite 1 gelegt habe:

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Vorläufige Einteilung der ersten Seite

Da spiele ich sicher noch weiter mit herum, denn beim Betätigen der beiden Knöpfe rechts und links kann man „hineinzoomen“, also die Anzahl der angezeigten Felder vergrößern und dabei verringern. Man sollte sich also überlegen, was man dann sehen möchte – da tüftel ich noch herum.

Die anderen Seiten können unter anderem mit der Karte zum Navigieren, den Stravasegmenten und vielem mehr gefüllt werden. Und da der Bolt keinen Touchscreen hat, ist eine Bedienung während der Fahrt oder Pause auch mit Handschuhen möglich, man kommt also einfach zu den nächsten Seiten.

Ich könnte im Grunde noch Seiten füllen und werde dies auch noch tun. In den kommenden Tagen werden daher noch Berichte zum Gerät selbst, der Navigation, der Bedienung während der Fahrt und den vielen Auswertungsmöglichkeiten folgen.

Soviel also zum ersten Eindruck – der definitiv positiv ist. Besonders die Bedienung per App, die einzelnen Sensoren und das krass geringe Gewicht sind spitze. Und – kleiner Spoiler – die ersten beiden Fahrten bestätigten den ersten Eindruck auch in der Praxis.

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