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Zu Besuch bei Rose

Ich hatte es bereits angekündigt – mein neues Rennrad könnte ein Fahrrad des Direktvertriebunternehmens Rose werden. Und nun weiß ich auch – es wird ein Rose! Aber der Reihe nach.

Welches Rose kommt in Frage?

Ich hatte ja das Rose X-Lite Four und das Team GF im Blick. Ich war mir nicht sicher, ob es ein Racer oder eher ein Marathonbike werden soll. Die Geometrie ist schon sehr unterschiedlich, und da ich sowohl gerne Berge hochtrete als auch längere Strecken (100-150 km) am Stück fahre, wären beide Kategorien nicht ganz falsch (Crosser oder Aero fielen aber schon vorher raus). Ich wollte also schauen, auf welchem Bike ich mich wohler fühle.

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Blick durch die Rennradsektion

Zum Testen standen mir dann also in Bocholt sowohl das Marathonrad Team GF Four als auch der Carbonracer X-Lite Four zur Verfügung. Glücklicherweise schon in der von mir bevorzugten Ausführung mit der Shimano Ultegra DI2-Schaltung (darüber schreibe ich später auch mal, denke ich). Und schnell war mir klar: sportlich möchte ich sitzen. Dies passt mir auch beim MTB deutlich besser, so dass das GF Four recht schnell raus aus der Verlosung war – es ist sicher ein schönes Rad, aber passt mir einfach nicht ganz so gut.

Und welches wird es nun?

Das GF Four war aus dem Rennen, dann schaute ich mir das X-LITE genauer an. Schon wie es präsentiert wurde – in „pianoblack“, einer tollen Form und dabei mit Understatement, optisch hatte es direkt bestanden. Dann ging es rund: Ich setzte mich auf das X-LITE, trat einmal in die Pedale und fühlte mich genau richtig: Das Rad hat einen Vorwärtsdrang, der wirklich beeindruckend ist. Das Gewicht, die Geometrie, die DI2-Schaltung … ich fühlte mich direkt wohl auf dem Rad und wusste nach ein paar Minuten im Sattel: Das ist es!

Vorne steht es: Das X-LITE FOUR

Das X-LITE Four habe ich dann mit der Ultegra DI2 gewählt – hier sagen die Puristen zwar, dass keine Elektronik ans Rad soll, aber: Ich bin ja kein Purist und die Unterstützung beim Schalten ist einfach klasse. Es fühlt sich direkt an, sehr clean, zudem entfällt das lästige Nachstellen. Man sollte natürlich nicht vergessen, den Akku am Laufen zu halten – aber durch den Elemnt Bolt habe ich auch hier eine optische Kontrolle über den Ladezustand, denn der Bolt kommuniziert per ANT+ (ich habe eine interne Junction im Lenkerende hinzugekauft) mit der Schaltung. So kann ich diese auch nach Belieben programmieren – schon eine geile Sache!

Ein paar Extras gefällig?

Ein zusätzlicher Posten ist der Rotor 2INpower-Powermeter. Dies wird mein Training so richtig revolutionieren, da ich Auswertungen über meinen Tritt bekomme und während der Fahrt meine Wattzahlen kontrollieren und mein Tempo dementsprechend anpassen kann. Darauf freue ich mich besonders – direkte Rückkopplung über die Leistung erhalten und nicht erst anschließend merken, was ich hätte besser machen können.

Was kann das Bike sonst noch? Vermutlich wird es bei einigen Rennradfahrern zu Kopfschütteln kommen, aber ich habe mich bei der Schaltung für eine 50/34 vorne und 11/34 hinten entschieden. Ich werde einiges am Berg fahren und mag es, auch bergauf mit recht hoher Kadenz zu fahren. Daher ist eine 1:1-Übersetzung bergauf für mich eine passende Sache, auch wenn bei 11/34 die Gangsprünge etwas höher sein werden. Für das Flachland werde ich mit der 50 und 11 gut klarkommen, ich bin ja kein Sprinter, eher Kletterer (immerhin ist Mountainbike noch immer meine größere Leidenschaft, aber die Ausdauer dafür muss ja irgendwo herkommen – und da soll das Fahren auch großen Spaß machen). Was es bringt, werde ich dann an meinen „Lieblingsanstiegen“ mal testen, ich bin auf das Ergebnis gespannt!

Und wann geht es los?

Inzwischen habe ich das Rad dankenswerterweise über meine Firma als Jobrad ordern können, Anfang März soll es montiert werden; eventuell habe ich ja Glück, und es ist früher verfügbar (zu meinem Glück war meine Rahmenhöhe natürlich nicht direkt verfügbar, ist vermutlich die meist verkaufte) – im März sollte es also zur Jungfernfahrt kommen! Ich freu mich auf jeden Fall schon jetzt und werde natürlich über die ersten Eindrücke berichten!

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