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Neue Serie: Vorbereitung auf die 24 Stunden in Duisburg

Es ist kein halbes Jahr mehr hin bis zu meinem sportlich bislang größten Wettkampf, trotz 20 Jahren Fußball. Denn ein Mountainbikerennen über 24 Stunden verlangt dem Körper, Kopf und Bike so einiges ab. Um mich und Euch ein wenig auf die „Rose 24 Stunden von Duisburg“ im Landschaftspark Duisburg Nord einzustimmen und zu zeigen, dass es mehr ist als nur 24 Stunden auf dem Rad zu sitzen und sich zu quälen. Sondern auch ein gehörigen Maß an sinnvoller Vorbereitung mit sich bringt. Daraus möchte ich eine Serie machen, in jeder „Folge“ werde ich andere Gesichtspunkte meiner Vorbereitung in den Mittelpunkt stellen. Was könnt Ihr also erwarten? Es wird unter anderem diese Themen geben:

  • Was ist das Besondere an den 24 Stunden von Duisburg?
  • Wie trainiere ich für das Rennen?
  • Wie ernähre ich mich vor und vor allem während des Rennens?
  • Was gehört noch in die Vorbereitung?
  • Wie könnte mein Rennen ablaufen?
  • Wie kann ich mich psychologisch vorbereiten?

Vermutlich werden mir noch weitere Themen einfallen, mal schauen, worüber ich sonst noch schreiben könnte.

Warum die 24 Stunden in Duisburg?

2018 hab ich erstmals bei den 24 Stunden teilgenommen, als Teil eines Viererteams. Dabei sein war alles, dazu das Aufsaugen der Atmosphäre. Es war heiß, furztrocken, staubig und anstrengend. Aber geil – trotz eines Oberschenkelkrampfes in beiden Beinen so gegen 3 Uhr nachts, als ich auf meiner Pritsche ausruhte. Klar, die Strecke ist nun nicht gerade eine Herausforderung für Mountainbiker, aber ganz ehrlich – um 4 Uhr nachts möchte ich nicht unbedingt hinter oder vor einem übermüdeten Fahrer einen S2-Trail runterfahren und mich fies maulen. Da muss man dann Abstriche machen, hierfür gibt es eigene Rennen – daher passt das schon. Und die Strecke hat ja dennoch ihren Flair – durch alte, nachts angestrahlte Industriekultur, über mehrere Rampen, durch hunderte anfeuernde Zuschauer den Monte Schlacko hoch oder die berüchtigte AC/DC-Kurve mit feinstem Metal erklimmen, das hat schon was:

Obwohl ich – nicht nur ich – während des Rennens immer wieder „fuck, ist das hart“ dachte und erstmal fertig war, reifte mehrere Tage später der Gedanke: nächstes Jahr muss das nochmal sein – aber diesmal mit richtiger Vorbereitung (2018 bin ich vorher halt MTB und Rennrad gefahren, ohne wirklichen Plan) und mit mehr Schmackes! Und zwar nicht mehr im Viererteam, sondern im Zweierteam oder allein. Für das Zweierteam hab ich auf die Schnelle niemanden gefunden, also hab ich mich aus Spaß als Singlerider beworben – und wurde als Starter ausgelost! Das heißt – 2019 muss die Vorbereitung anders aussehen als letztes Jahr; wieder viele Kilometer, aber diese strukturiert. Was ich mache, wie mein aktueller Stand ist, was die nächsten Schritte sind, wie ich vor Ort unterstützt werde, wie ich meine Ernährung „trainieren“ werde – all das folgt in den nächsten Wochen!

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