24-Stunden-Rennen

Road to Duisburg 2019 – Die Vorbereitung im Sattel

Noch ist es fast ein halbes Jahr hin bis zum Rennen, aber die Vorbereitung läuft schon auf Hochtouren. Meine Jahreskilometer sind zwar noch nicht so hoch, aber dafür waren sie bislang intensiv – und endlich geht es auch wieder draußen los!

Aber es geht nicht nur ums Fahren alleine – auch das Drumherum muss geplant werden. Stellen wir uns mal vor, nach der 2. Runde ist meine Trinkflasche leer und ich muss erstmal absteigen, zu meinem Platz gehen und mir meine Flasche wieder mit Wasser, Elektrolytgetränk oder einem Maltodextringemisch füllen – und das jede zweite Runde. Außerdem möchte ich auch mal das Trikot wechseln und dazu muss die Startnummer auf das neue Trikot gepackt werden, dann brauch ich mal ein Gel oder möchte mich bei Hitze wie 2018 auch mal mit nem nassen Schwamm abwischen … hierfür benötige ich natürlich Unterstützung und freue mich, dass mir neben Freunden auch das Team von NUTRIXXION zur Seite stehen wird, da ich seit 2019 Teammitglied im NUTRIXXION 4FUN Team bin. Ich kann also beim Vorbeifahren meine Wünsche für die nächste Runde äußern und muss nur noch anhalten und „nachladen“ etc. Auch bei Problemen mit dem Rad kann mir mein Zweitrad fertiggemacht werden und sich um das geschädigte Bike gekümmert werden, worum ich mich dann nicht kümmern muss. Das wird mir ungemein helfen, so dass ich mich komplett aufs Radfahren konzentrieren kann.

Und wie ist der aktuelle Stand?

Sagen wir mal – ich bin sportlich auf einem guten Weg nach Duisburg. Ich habe bislang mehr auf Kraftaufbau durch Coretraining und Intervallfahrten gesetzt, um meine Leistungsfähigkeit im Sattel zu erhöhen. Doch langsam geht es auch wieder mehr raus – die ersten „längeren“ Fahrten waren schon drin, auch die Rennradfahrten in die Arbeit (knapp 27 km pro Strecke mit jeweils einem Anstieg und der Möglichkeit, Sprintintervalle einzubauen und Regenerationsminuten zu nutzen. Dies ist nun für 2 mal pro Woche geplant – und die Hinfahrt lässt sich ja auch verlängern, hier habe ich schon Routen für knapp 40 km ausgetüftelt. Das sind nun keine langen Fahrten, aber auch die kann ich durch Intervalle nutzen – denn bald hab ich das Rose X-Lite 4 zu Hause und kann mit dem eingebauten Wattmesser sehr effizient fahren.

Mit dem Mountainbike habe ich dieses Jahr noch nichts gemacht, diese Spaß- und Technikfahrten werden aber noch kommen. Erst einmal möchte ich noch mehr in die Beine investieren und die Ausdauer aufbauen – der Rest kommt dann schon. Zudem habe ich ja derzeit mit einem Bandscheibenvorfall zu kämpfen (hier findet Ihr dazu die Hintergründe), so dass ich Mountainbiken hintenanstellen sollten. Auf dem Rennrad fühle ich mich gut und fahre schmerzfrei, beim Biken hingegen befürchte ich derzeit noch bei stärkeren Erschütterungen unangenehme Schmerzblitze und Rückschritte. Daher – Rennrad first!

Und womit geht es also weiter?

Erst einmal mache ich das Zwift-Workout „Gran Fondo“ noch zu Ende, verzichte aber auf die langen sowie freien Fahrten auf der Rolle – dies mache ich lieber draußen, soweit es geht; wenn es mal richtig mies draußen ist, dann steht aber die Rolle für 2, 3 Stunden zumindest zur Verfügung. Das geplante Vorgehen ist aber, 2 mal die Woche zur Arbeit zu Pendeln, dazu ein weiteres Workout auf der Rolle einzubauen und am Wochenende eine längere Fahrt (80-140 km) zu fahren. Die Längen werden dann nach und nach ausgebaut, sowohl die Pendelkilometer (Hinfahrt länger und als Intervall, Rückfahrt im Regenerationsbereich), die Zwiftfahrten eingestellt und die Ausfahrten am Wochenende dementsprechend angepasst, aber eher im Ausdauerbereich. Im Frühsommer werden dann auch mit dem Hardtail Runden im Wald gedreht. Ich habe hierfür schon eine Runde im letzten Jahr erstellt, die von der Kilometer- und Höhenmeterzahl denen in Duisburg ähnelt; die Runde fahre ich dann mehrfach hintereinander, um damit die richtige Geschwindigkeit zu finden, die ich fahren kann, um konstante Rundenzeiten zu erzielen. Dies kann gegen Ende dann auch schon mal eine Fahrt von 10 Uhr morgens bis 20 Uhr abends sein, um mich auf die langen Stunden im Sattel vorzubereiten.

Wird es Höhepunkte geben?

Als Höhepunkte im Trainingsplan werden ein Rennen (der Marathon am Rursee, der auch zur Rennserie von NUTRIXXION gehört – ob 70 oder 100 km entscheide ich jetzt noch nicht) sowie eine oder zwei Nachtfahrten sein; Nachtfahrten nicht wie gewohnt mit Kumpels im Wald, sondern alleine im Feld hinterm Haus. Das klingt sehr fade und das wird es auch sein – aber mir geht es vor allem darum, ein paar Stunden alleine für mich zu fahren auf einer anspruchslosen Strecke und ohne Ablenkung, um die psychische Anstrengung schon einmal erlebt zu haben und nicht beim Rennen plötzlich geschockt zu sein. Dies ist sicher hilfreich, wenn auch massiv widerlich, im Juni oder Juli von 20 Uhr bis 8 Uhr morgens alleine über den Feldweg zu fahren – aber es wird mir ungemein helfen.

Natürlich werde ich auch weiterhin Coretraining durchziehen und mich sehr intensiv mit der Ernährung in der Zeit vor dem Rennen und vor allem auch währenddessen beschäftigen; derzeit habe ich schon ein paar erste Informationen gesammelt und gelesen und werde mich hier weiterhin tief einlesen – und natürlich auch im Rahmen meiner Vorberichterstattung hier berichten.

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